VERANSTALTUNG DER INTERNATIONALEN AKADEMIE HAGIA
Es ist besser, Rettungsboote zu bauen, als darauf zu hoffen,
dass die patriarchale TITANIC Vernunft annimmt.
Die Zeit ist reif.
Wir gehen in eine Lebens Werte Gesellschaft.
Erkenntnisse der Matriarchatsforschung
Perspektiven der Matriarchatspolitiks
Eröffnung des MatriArchive
Internationaler Kongress in St. Gallen / Schweiz
12. – 15. Mai 2011
Tonhalle St.Gallen
DIE ZEIT IST REIF! Wir suchen wegen der sich jagenden, weltweiten Krisen der patriarchalen Zivilisation eine grundsätzliche Veränderung unserer Lebensweise. Insbesondere die Menschen der jüngeren Generationen wollen Wege finden, um das Patriarchat mit seiner globalen Zerstörungswut zu verlassen. Wir alle wollen wissen: Was tun?
Deshalb wächst das Interesse an der matriarchalen Gesellschaftsform weltweit. Sie hat ganz andere Muster als jede Form des Patriarchats, sei diese nun traditionell patriarchal oder kapitalistisch patriarchal.
Denn Matriarchate haben eine gewaltlose Gesellschaftsordnung: Sie folgen mütterlichen Werten. Sie beruhen auf der Gleichwertigkeit der Geschlechter. Ihre politischen Entscheidungen fallen im Konsens. Äußerst intelligente, soziale Spielregeln gewährleisten ein gutes Leben für alle. Ihre Spiritualität verhindert die Ausbeutung unserer Mutter Erde.
Es gibt Matriarchate noch heute in verschiedenen Kontinenten – allerdings werden sie von der patriarchalen Zivilisation missverstanden, ausgeblendet und unterdrückt. Deshalb ist der Kongress diesen Gesellschaften als Erbe der Menschheit, insbesondere der Frauen, gewidmet und dem, was wir politisch daraus lernen können. Die moderne Matriarchatsforschung bringt sie wieder ans Licht.
Gleichzeitig soll der Kongress neue Wege aufzeigen. Die praktischen Möglichkeiten, die sich aus dem Wissen über matriarchale Gesellschaften ergeben, nennen wir Matriarchatspolitik. Es gibt dazu viele Ideen und neue Handlungsweisen in der feministischen und in anderen alternativen Bewegungen. Aus ihnen kommen InitiativegeberInnen und VertreterInnen auf dem Kongress zusammen. Was sie über ihre Aktivitäten berichten, ermutigt zum Handeln. So wird sich die konkrete Vision einer neuen Gesellschaft entwickeln, und wir werden die Orientierung für Wege aus dem Patriarchat hinaus finden.
Dieser Kongress ist die konsequente Folge aus den beiden vorangegangenen Weltkongressen für Matriarchatsforschung: 2003 in Luxemburg, unter der Leitung der Akademie HAGIA, und 2005 in den USA, unter der Leitung der Akademie HAGIA und des Centers for the Study of the Gift Economy, Texas. Er wird darüber hinausführen, denn DIE ZEIT IST REIF. Wir warten nicht mehr, wir gehen!
Wir freuen uns, dass hier auch drei besondere Ereignisse gefeiert werden:
- die festliche Eröffnung des MatriArchivs, der ersten wissenschaftlichen Matriarchats-Bibliothek der Welt,
- das Jubiläum 25 Jahre Internationale Akademie HAGIA (1986 – 2011),
- die 70. Geburtsfeier von Heide Göttner-Abendroth, die für ihr Lebenswerk geehrt wird.
